Freiwillige Feuerwehr Ensdorf

...unsere Freizeit für Ihre Sicherheit

Besondere Rettungsübung der Feuerwehr

In diesem Jahr war es wieder soweit, das Wasser des Schwimmbades erstarrte zu Eis, und bot, nach Freigabe durch die Gemeinde, endlich wieder die Möglichkeit in freien Schlittschuh zu laufen. Dies bringt aber auch besondere Gefahren, deren sich nicht jeder bewusst ist, mit sich.

Wenn im Winter die Flüsse, Seen und Überschwemmungsflächen, oder wie in Ensdorf das Wasser des Schwimmbades zufrieren, zieht es die Menschen und Tiere aufs Eis. Dabei begeben Sie sich oft in Gefahr und brechen ein. Zur Rettung wird dann die Feuerwehr gerufen. Aus diesem Grund muss sich die Feuerwehr auch mit dem Thema Eisrettung befassen.

Eisrettung 01Neben den Gefahren des Ertrinkens und Unterkühlens für den in ein Gewässer Eingebrochenen, bestehen ebenso Gefährdungen für den Retter. Auch der Retter kann in das Eis einbrechen bzw. bei der Rettung in das Wasser hineinstürzen oder, z. B. durch eine panische Reaktion des zu Rettenden, hineingezogen werden. Dabei besteht für ihn auch die Gefahr des Ertrinkens oder Unterkühlens. Daher muss bei der Eisrettung auf die Eigensicherung geachtet werden.

Zunächst wird bei der Feuerwehr die Leinensicherung mit Brustbund oder ein Haltegurt verwendet.

Rettungsweste:
Eine wichtige Lebensversicherung für den Retter ist das Tragen einer Rettungsweste mit hohem Auftrieb (Schwimmweste), zusätzlich zur normalen Schutzbekleidung. Retter und Gerät werden zur Rettung vorbereitet                 Wünschenswert wäre ein Schutzanzug gegen Unterkühlen im Wasser (Eisrettungsanzüge, Überlebens-/ Kälteschutzanzug). Die kalten Temperaturen wirken auch auf den Retter. Hinzu kommt, dass wenn er in das Eis einbricht und seine reguläre Schutzkleidung trägt, diese sich mit der Zeit mit Wasser vollsaugt. Aus diesem Grund ist das Tragen eines speziellen Schutzanzuges zu empfehlen.

Eisrettung 02Steht ein Retter aufrecht auf dem Eis, so verteilt sich sein Gewicht auf eine recht kleine Fläche (Füße). Um nicht einzubrechen, muss der Retter sein Gewicht möglichst großflächig verteilen. Hierzu kann er sich Hilfsmitteln wie Brettern oder den Fahrzeugen verladenen Leitern und Schleifkorbtragen bedienen. Auch das Spineboard (Rettungsbrett) kann verwendet werden. Grundsätzlich sollte auch das Hilfsmittel von Land aus mit einer Leine gesichert werden.

Zum Herausziehen des Opfers aus dem Wasser kann z. B. eine Bandschlinge verwendet werden.

Eisrettung 03

Rettung der verunfallten Person

In diesem kalten Winter hatte auch die Feuerwehr die Möglichkeit eine praktische Rettungsübung, unter Leitung des stv. Wehrführers Jörg Kneip, durchzuführen. Während sich der Retter und zur Eigensicherung ein zweiter Retter ihre persönliche Schutzausrüstung anlegten bereiteten andere Feuerwehrangehörige das Rettungsgerät vor. In diesem Fall zwei Steckleiterteile die mit Arbeitsleinen verbunden sind. Hiermit werden die gerettete Person und der Retter, nach erfolgter Rettung, zum Ausganspunkt zurückgezogen. Da es Nacht war, musste die Einsatzstelle zusätzlich ausgeleuchtet werden. Zu retten war in diesem Fall ein ca. 70 kg schwerer Dummy, der in der Mitte der Eisfläche lag. Um Erfahrung zu sammeln wurde dieser „Einsatz“ mehrfach an verschiedenen           Rettung erfolgreich durchgeführt             
Stellen durchgeführt.

Bürgermeister Hartwin Faust, der bei der Übung anwesend war, lobte die vielseitige Einsatzbereitschaft der Feuerwehr die auch für diese Übung gut vorbereitet war. Schließlich sei es die Feuerwehr die als erste Hilfsorganisation alarmiert würde und sofort Maßnahmen zur Rettung der verunfallten Person einleiten könne.

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