Feuerwehr Ensdorf rettete im vergangenen Jahr acht Menschen
In 62 Einsätzen rettete die Feuerwehr Ensdorf im vergangenen Jahr acht Menschen, eine Person konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei Feuerwehrangehörige haben sich bei den Einsätzen verletzt. Dies sagte Wehrführer Jürgen Wolfert in seiner Jahresbilanz in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ensdorf. Die Feuerwehr rückte zu elf Brandeinsätzen, einundzwanzig Technischen Hilfeleistungen, einer Tierrettung und zwei sonstigen Einsätzen aus. Hinzu kamen fünf blinde Alarme und zweiundzwanzig Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Insgesamt wurden in den 62 Einsätzen 469 Einsatzstunden geleistet.
Besondere Rettungsübung der Feuerwehr
In diesem Jahr war es wieder soweit, das Wasser des Schwimmbades erstarrte zu Eis, und bot, nach Freigabe durch die Gemeinde, endlich wieder die Möglichkeit in freien Schlittschuh zu laufen. Dies bringt aber auch besondere Gefahren, deren sich nicht jeder bewusst ist, mit sich.
Wenn im Winter die Flüsse, Seen und Überschwemmungsflächen, oder wie in Ensdorf das Wasser des Schwimmbades zufrieren, zieht es die Menschen und Tiere aufs Eis. Dabei begeben Sie sich oft in Gefahr und brechen ein. Zur Rettung wird dann die Feuerwehr gerufen. Aus diesem Grund muss sich die Feuerwehr auch mit dem Thema Eisrettung befassen.
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze für Jörg Kneip
Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Ensdorf wurde Oberbrandmeister Jörg Kneip das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze vom Brandinspekteur des Landkreises Saarlouis und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Bernd Paul verliehen. Jörg Kneip wurde damit für seine hervorragenden Leistungen im Bereich des Brandschutzes ausgezeichnet.
Feuerwehr bedankte sich bei Franz Oster
Die Feuerwehr bedankte sich bei Franz Oster, seit 2006 Geschäftsführer bei Möbel Martin in Ensdorf, für die sehr gute Unterstützung der Feuerwehr Ensdorf. Herr Oster ging zum 1.1.2017 in den wohlverdienten Ruhestand. In seiner Zeit als Geschäftsführer in Ensdorf unterstützte er die Feuerwehr Ensdorf und hatte immer ein offenes Ohr für ihre Bedürfnisse.